Meist verlaufen Windpocken harmlos, für Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem und Neugeborene in den ersten 5 bis 7 Lebenstagen sind sie jedoch eine ernst zu nehmende Gefahr. In den letzten zehn Jahren starben durchschnittlich pro Jahr etwa 6 Menschen aufgrund von Komplikationen in der Folge von Windpocken. Auch während einer Schwangerschaft kann eine Ansteckung mit Windpocken gefährlich werden. Wenn Schwangere sich zwischen der 13. und 20. Wenn Schwangere sich zwischen der 13. und 20. Schwangerschaftswoche mit Windpocken anstecken, besteht die Gefahr, dass sich beim Ungeborenen Fehlbildungen entwickeln.

Wer eine Ansteckung mit Windpocken in der Schwangerschaft verhindern möchte, sollte sich impfen lassen – falls er noch keine Windpocken hatte. Die DAK-Gesundheit übernimmt die Kosten für die Impfung. Planen Sie also, in der nächsten Zeit schwanger zu werden, kontrollieren Sie rechtzeitig Ihren Impfstatus. Die Übertragung des Windpocken-Virus (Varizella-Zoster-Virus) erfolgt durch Tröpfcheninfektion bei engem Kontakt mit einem Erkrankten, z.B. durch Niesen, Husten, Speichel und durch Kontakt mit dem flüssigen Bläscheninhalt. Seltener kann das Virus aber auch mehrere Meter Luftdistanz überwinden. Charakteristische Symptome sind flüssigkeitsgefüllte Bläschen und starker Juckreiz. Im Regelfall verläuft die Erkrankung komplikationslos, unter Umständen kann es jedoch zu schweren Folgeerkrankungen kommen. Ansteckung, Symptome, mögliche Komplikationen, Vorbeugung und Behandlung - alles Wichtige über Windpocken lesen Sie hier.